Maximale Sicherheit mit Wavin TS DOQ®

Reichenbach und Hermsdorf verbunden mit TS DOQ®

Im thüringischen Reichenbach, einer Gemeinde im Saale-Holzland-Kreis, wird die Abwasserentsorgung neu strukturiert. Während das Abwasser bisher in Kleinkläranlagen gesammelt und in den Erlbach als Vorflut geleitet wurde, wird das neue Kanalnetz an die Zentralkläranlage Hermsdorf angeschlossen. Damit verfolgt der Zweckverband zur Wasserver- und Abwasserentsorgung der Gemeinden im Thüringer Holzland (ZWA Thüringer-Holzland) das Ziel, den Anschlussgrad in der Region zu erhöhen und die Gewässerqualität langfristig zu verbessern. Da mit der neuen Leitung ein Höhenunterschied von 74 m auszugleichen war, wurden rund zwei km als Druckrohrleitung ausgeführt. Insbesondere der Umstand, dass die Trasse durch ein schützenswertes Biotop geführt werden musste, gab den Ausschlag dafür, dass sich der Auftraggeber und das für die Planung zuständige Ingenieurbüro VTU GmbH, Gera, für das robuste Druckrohr TS DOQ® von der Wavin GmbH entschieden hat.

Weltweit meistverkauft

Bei Wavin TS DOQ® handelt es sich um coextrudierte Drei-Schicht-Rohre aus besonders widerstandsfähigem PE 100-RC. Die Rohre in Nennweiten von DA 32 bis DA 630 mm sind in SDR 17 und 11 erhältlich. Ihre Schutzeigenschaften liegen deutlich über den Anforderungen der PAS 1075. Während die PAS 1075 zweimal jährlich eine Werkstoffprüfung vorschreibt, wird bei TS DOQ® jede Werkstoffcharge von einem unabhängigen Institut geprüft und dokumentiert. Das Ergebnis ist ein Druckrohr, das für eine Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren ausgelegt ist – ein Umstand, der wesentlich dazu beigetragen hat, dass TS DOQ® mittlerweile das meistverkaufte PE 100-RC System der Welt ist.

Perfekt für die grabenlose Verlegung

Aufgrund ihrer ausgezeichneten Werkstoffeigenschaften eignen sich die Rohre hervorragend für ein grabenloses Verlegeverfahren, für das sich die Auftraggeber mit Blick auf den Schutz des Biotops entschieden hatten. Zum Einsatz kam das Bohrverfahren Grundodrill von Tracto-Technik. Bei diesem Horizontalspülbohrverfahren wird mit dem HDD-Spülbohrgerät und einem steuerbaren Bohrkopf zuerst eine Pilotbohrung entlang der geplanten Bohrtrasse erstellt. Beim Zurückziehen des Bohrgestänges wird das Bohrloch durch einen Aufweitkopf vergrößert und der damit verbundene Produktrohrstrang – in diesem Fall 12 m lange TS DOQ®_Druckrohre DA 160 – in die Trasse eingezogen. In Abhängigkeit von der Länge der Trasse und der Zugfestigkeit der Rohre wurden in definierten Abständen Zwischenbaugruben errichtet, in denen die Rohrstränge miteinander verschweißt wurden.

Jens Ristok

Jens Ristok

Außendienst Gebäudetechnik

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