Tegra Schacht mit Trinkwasserrohrleitung
Rohrnetzüberwachung mittels IDM-Technik optimiert

Wavin Tegra im Wasserwerk der Stadwerke Röthenbach

Im Wasserwerk der Stadwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH werden die Rohrnetze regelmäßig überprüft. Hierfür werden heute PE HD-Schächte eingesetzt, die mit IDM-Technik ausgestattet sind.

Im Wasserwerk der Stadwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH werden die Rohrnetze regelmäßig überprüft – so, wie es das DVGW Regelwerk vorschreibt. Die Prüfung erfolgte in der Vergangenheit mit so genannten Loggern, die auf die Rohre oder Schieber aufgesetzt wurden. Diese orteten dann in der Nacht, also in den verbrauchsarmen Zeiten, eventuelle Leckstellen im Rohrleitungsnetz. Die gesammelten Daten wurden noch am nächsten Tag ausgewertet und dokumentiert. Hatte ein Logger ein Geräusch aufgenommen, wurden diese Stellen nochmals überprüft. Dabei konnte es immer auch zu Fehlinterpretationen durch Fremdgeräusche wie Baulärm, Kraftfahrzeuge oder Fluglärm kommen. Weil die Daten immer nur eine Momentaufnahme sein können und das Verfahren einen enormen Arbeitszeitaufwand bedeutet, suchten die Verantwortlichen des Wasserwerks nach einer Alternative. 

Permanente Kontrolle mit GPRS Technik

Um eine permanente Kontrolle des Rohrnetzes zu erreichen, wurden Kunststoffschächte mit IDM Technik ausgerüstet. So kann der Wasserverbrauch in Zukunft mittels eines magnetisch induktiven  Durchflussmessers ständig kontrolliert werden, die Daten werden mit moderner GPRS Technik an den Computer des Wasserwerks übermittelt.

Die neue Technik bedeutet für uns eine enorme Arbeitserleichterung und Absicherung.
Alfred Mück , Betriebsleiter/Wassermeister Stadwerke Röthenbach a. d. Pegnitz GmbH

Hierfür wurden zunächst vier PE HD-Schächte vom Typ Wavin Tegra eingebaut. Davon drei Stück mit einem Innendurchmesser von 1000 mm und ein Schacht mit einem Durchmesser von 1250 mm. Der Einbau der IDM-Technik und der Anschluss der Rohrleitungsteile konnte mittels Flanschverbindungen durchgeführt werden. Die mit der modernen Technik ausgerüsteten Kunststoffschächte wurden an strategisch wichtigen Stellen in das Ortsnetz integriert.

Schnelle Leckerkennung hilft bei der Eindämmung des Schadens

Der Einsatz mehrerer IDM-Module stellt eine optimale Überwachung des Rohrnetzes sicher. Mit der passenden Software wird der Wasserverbrauch genau beobachtet und dokumentiert. Die Software kann eventuelle Abweichungen vom Normalverbrauch schnell feststellen und die Information über einen möglichen Rohrbruch an die Mitarbeiter des Wasserwerkes weitergeben. Weil insgesamt vier IDM-Module eingesetzt werden, kann das gesamte Versorgungsgebiet in vier Bereiche aufgeteilt werden. Die Verarbeitung der Messergebnisse der einzelnen Stationen durch die Software macht es möglich im Ernstfall drei Bereiche auszuschließen. Die Suche nach einem Leck muss dann nur noch in einem Bereich durchgeführt werden. Der Arbeitsaufwand verringert sich enorm, das Leck wird schnell gefunden und der Schaden bleibt gering.