Donnerstag, 20. Juli 2017

Die optimale Trinkwasserhygiene - mit Wavin

Trinkwasser ist elementar für den alltäglichen Gebrauch und die eigene Gesundheit – und steigert deshalb bei guter Versorgung auch die Lebensqualität. Dank strenger Vorgaben vom Gesetzgeber, vom Umweltbundesamt und des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) ist Trinkwasser in Deutschland aus diesem Grund das bestkontrollierte Lebensmittel.

Die Vorgaben verlangen Vorsorge und Kontrolle von Keimbelastungen und Verunreinigungen. Hierfür ist auf die verbauten Werkstoffe, eine stabile Temperatur und die Vermeidung stehenden Wassers in der Leitung zu achten. Für eine gute Endverbraucher-Qualität sind dabei auch die privaten Leitungen entscheidend, weshalb auch Eigentümer und Betreiber in der Verantwortung sind, für eine gute Wasserqualität zu sorgen. Wavin berät Sie dabei kompetent über Ihre Möglichkeiten in der Trinkwasserinstallation.

Der Faktor Hygiene beschreibt allgemein den Schutz vor Keimen, Bakterien und damit einhergehenden Infektionskrankheiten. Dazu gehören auch entsprechende Maßnahmen der Vorsorge. Eine solche ist die Installation moderner und hygienischer Trinkwasserleitungen. Diese sollten so ausgelegt sein, dass eine Bleibelastung, Verrostung oder Verkalkung möglichst niedrig gehalten oder im besten Falle ganz ausgeschlossen wird. Stetige Innovation in der Installationstechnik hilft dieses zu erreichen. Heute verbaute, langlebige Trinkwasserinstallationen aus Kunststoff entsprechen dem anerkannten Stand der Technik, erfüllen die deutsche DIN-Norm 1988-100 zum Schutz des Trinkwassers und der Trinkwassergüte – und stellen so nicht nur eine Investition in das Heim, sondern auch in die eigene Zukunft dar.

Richtlinien zur Trinkwasserhygiene

Wie bereits angesprochen gibt es einen direkten Zusammenhang von fehlender Trinkwasserhygiene und verbreiteten Krankheitserregern. Die meisten früheren und heutigen Vorkommnisse sind dabei auf fehlende Sorgsamkeit und Nichteinhaltung der technischen Regeln bei der Aufbereitung und dem Transport des Trinkwassers zurückzuführen. Das Trinkwasser unterliegt in Deutschland mehreren Richtlinien und Gesetzen, die in der Trinkwasserverordnung zusammengefasst werden. Zu den Anforderungen dieser Verordnung gehört, dass das Wasser frei von Krankheitserregern und gesundheitsschädigenden Stoffen ist. Dazu gehören Grenzwerte für Metallbelastungen, chemische Anforderungen, Keimfreiheit und Grenzwerte zu Mikrogehalten von gelösten Partikeln, um für eine einwandfreie Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit des Trinkwassers zu sorgen.

Seit 2003 wurden dafür die Grenzwerte für die Metallbelastung immer wieder stark gesenkt und neue Grenzwerte für chemische Substanzen aufgenommen. Der Grenzwert für Kupfer liegt nun 30 Prozent niedriger und der für Blei sogar ganze 75 Prozent niedriger als zum Vergleichszeitpunkt. So liegt der Grenzwert für Blei seit 2013 bei 10 Mikrogramm pro Liter. Deshalb waren Leitungen aus Blei bis zum 1. Dezember 2013 langfristig kontinuierlich auszutauschen. Auch die Uranbelastung wird nun stärker kontrolliert. Der 2011 eingeführte Grenzwert liegt bei 0,01 Milligramm pro Liter. Bei den Maßnahmen der Vorsorge sind vor allem die Aufbereitung durch Nanofiltration und die Beachtung regionaler Unterschiede zu nennen. Cadmium ist ein Schwermetall, das im Körper angelagert wird, weshalb der Grenzwert kürzlich um fast die Hälfte auf 3 Mikrogramm pro Liter gesenkt wurde. Es zeigt sich also, dass durch die Trinkwasserverordnung sehr strenge Richtlinien und niedrige Grenzwerte vorgeschrieben werden, welche die Reinheit des Trinkwassers gewährleisten.

Trinkwasser ist schließlich nicht nur ein Lebensmittel, sondern wird auch zur Reinigung des Körpers beim Waschen und Duschen, sowie der Reinigung von Gegenständen mit Körperkontakt, wie Kleidung oder auch Besteck, verwendet.

DIN-Normen, die Trinkwasserverordnung, das Umweltbundesamt und DVGW-Arbeitsblätter regeln aber nicht nur die Wasserqualität an sich, sondern auch die Bau- und Installationsvorschriften für Trinkwasserleitungen. An diese ist ein gleichermaßen hygienischer wie technischer Anspruch geknüpft, der vorgibt, welche geeigneten Werkstoffe zu verwenden sind. Die Materialien dürfen dabei keine gesundheitsschädlichen Partikel oder Schadstoffe an das Trinkwasser abgeben, weshalb diese Materialien einzeln durch das Umweltbundesamt geprüft und freigegeben werden. Eine Nichtbeachtung der anerkannten Regeln der Technik kann deshalb auch haftungsrechtliche Folgen für Eigentümer und Vermieter nach sich ziehen.

Sicherung der Trinkwasserqualität mit Tigris-Installationen von Wavin

Das Trinkwasser-Installationssystem Tigris K1 von Wavin schafft deshalb eine hundertprozentig bleifreie Wasserleitung. Hochwertige und praktische Mehrschichtverbundrohre mit Fittings aus dem Hochleistungskunststoff Polyphenylensulfon (PPSU) kommen ohne problematische Werkstoffe aus und gewährleisten deshalb einen hygienisch einwandfreien und zuverlässigen Trinkwassertransport bis in die Wohnung. Durch das bewährte Konzept der von Wavin patentierten Press- (und Steckfittings) wird die Trinkwasserinstallation den Vorgaben des Umweltbundesamtes entsprechend 100 Prozent bleifrei und garantiert so eine langfristig gesicherte Trinkwasserqualität. Das Tigris-System ist DVGW-zertifiziert, in den Abmessungen von 16 bis hin zu 75 Millimetern erhältlich und eignet sich so für jeglichen Bau; vom Eigenheim, über den Großkunden bis hin zum Krankenhaus – weshalb Wavin mit über 100 Millionen verbauten Kunststoff-Fittings Marktführer in Europa ist.

Die korrosions- und inkrustationsbeständigen Mehrschichtverbundrohre bestehen aus einer PE-X-Innenschicht, einer Mittelschicht aus Aluminium und einer schützenden Außenschicht aus PE-HD. Aufgrund dieses Aufbaus sind sie biegeflexibel, leicht zu montieren und diffusionsdicht. Dazu gibt es mehr als 140 verschiedene Press- und Steckfittings aus PPSU zur Auswahl. PPSU wird unter anderem auch in der Flugzeugtechnik oder bei Chemieanlagen verwendet und bietet lebensmittelphysiologische Unbedenklichkeit sowie exzellente trinkwasserhygienische Eigenschaften bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber Druck, Spannung oder Temperatur. Das pantentierte Sechskantgeometrie-Einstecksystem sorgt für optimale, zuverlässige Verdichtung zwischen den Bauteilen und komplettiert so ein langlebiges Trinkwasserleitungsystem. Dadurch hält die Tigris-Trinkwasserinstallation Dauerbetriebstemperaturen von 85 Grad Celsius und einem Dauerbetriebsdruck von bis zu 10 bar Stand.

Dabei gibt es Tigris auch als Tigris M1 mit verzinnten Messingfittings anstelle der PPSU-Fittings, die allerdings genauso ohne Schweißen und Löten auskommen, da hier ebenfalls die patentierte Sechskantgeometrie als Pressverbinder zum Einsatz kommt.

Vorteil von Kunststoff-Installationen für die Trinkwasserhygiene

Da nur vom Umweltbundesamt freigegebene Werkstoffe verwendet werden und hochwertige, geprüfte Technik eingesetzt wird, gewährt Wavin eine zehnjährige Garantie auf das Tigris-Installationssystem. Dieses ist vom DVGW zertifiziert und erfüllt vollumfängliche die relevante DIN-Norm 1988 zur Trinkwassergüte, sodass dieses System langfristige Trinkwasserhygiene auf dem höchsten Stand gewährleistet.

Hier zeigt sich der Vorteil von Kunststoff in Trinkwasserinstallationen gegenüber anderen Werkstoffen. Er bietet eine hohe Anwendbarkeit und Flexibilität, langlebige Qualität und hochwertige Hygienestandards zu moderaten Kosten. Die PPSU-Fittings von Wavin machen eine komplette Kunststoffinstallation möglich und liefern so das hygienisch beste Trinkwasser zu Ihnen in die Wohnung.